Garteneinsatz im Frühsommer

 

Am 13. Juni trafen sich wieder zahlreiche kleine und große Helfer um den ökologischen Garten dem Masterplan ein Stück näher zu bringen. Bei schönstem Wetter wurde geraspelt und gepinselt, geschnitten und gesenst, gegraben und geschaufelt, gequatscht und gegessen.

Als erstes musste das viele Gras weg. Zwar werden jeden Dienstag Schafe vom Moritzhof in den Garten gebracht, aber diese haben einen ausgewählten Geschmack und fressen eben nicht alles. Da aber an diesem Tag kein elektrisches Gerät zur Verfügung stand, gab es eine kleine Einführung ins Sensen. Die Sensenmänner und –frauen haben es nach etwas Üben gut hinbekommen. Allerdings musste ein Opfer, sehr zum Leidwesen von Frau Erdmann und auf Anordnung der Verfasserin, was sie nicht verschweigen will, beklagt werden. Die schöne große Distelstaude wurde radikal verkleinert.

 Unter Leitung von Uwe Behrendt wurde der Zaun mit vielen kleinen und großen Pinseln weiter gestrichen. Da aber Zaun streichen eine langwierige Angelegenheit sein kann, sind noch weitere Termine angesetzt. Der Garten ist am 26.6., 7.7. und 21.7. immer ab 15.30 Uhr geöffnet. Ein Plan hängt auch am Eingang zum Garten. 

Der schwersten Arbeit an diesem Tag widmeten sich vier Frauen und drei Kinder. Sie hoben Erde für das kleine Sumpfgebiet an der Kräuterspirale aus. Später kamen dann auch Männer hinzu. Unser Gartenexperte Steffen Jander leitete die Sumpf-Gruppe an und man konnte für den eigenen Garten oder auch so noch richtig was dazu lernen. Nebenbei gesagt können Sie sich bei der Gartenarbeit Ihren Beitrag für das Fitness- und Sonnenstudio sparen.

Außerdem bekam die Weide eine neue Frisur und der Urwald am hinteren Zaun zum Abspannwerk wurde gelichtet.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die Arbeiten, die immer bei Garteneinsätzen anstehen, wie Unkraut jäten, Kaffee kochen und Würstchen grillen. Allen Helferinnen und Helfern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Es gibt viele gute Gründe – Bewegung an frischer Luft - beim nächsten Garteneinsatz dabei zu sein, aber der wichtigste ist doch, dass unsere Kinder einen schönen Schulgarten haben, denn der gehört einfach zu jeder Schule dazu. Also bis zum nächsten Einsatz!

 Verfasst von Swantje Munser